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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 085/2021 vom 02. Juli 2021

Paneldiskussion zu Digitalisierung und Gesundheit – ethische Aspekte mobiler Gesundheitstechnologien

Am 13. Juli 2021 findet eine öffentliche digitale Paneldiskussion über das Thema „Digitalisierung und Gesundheit – ethische Aspekte mobiler Gesundheitstechnologien“ statt. Geleitet wird diese Veranstaltung vom Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth (UBT) in Kooperation mit dem Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)“ im Zusammenhang mit ihrem gemeinsamen interdisziplinären Forschungsprojekts „Medizin 4.0“.

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Digitale Technolgien und Medizin - welche ethischen Fragen wirft das auf? Darum geht es am 13. Juli in einer öffentlichen Paneldiskussion

Digitale Technologien wie Apps, Wearables oder Telemonitoring sind bereits weit verbreitet und haben viele Bereiche des Gesundheitswesens und des Alltags der Anwender*innen durchdrungen. Zugleich werfen die vielfältigen, meist mobilen Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologien spezifische ethische Fragen auf, die eine grundlegende Orientierung beim Umgang mit den Neuerungen der Informationstechnologie im Gesamten erfordern.

Was die Menschen bewegt, sind Fragen wie: Was bedeutet es, dass meine Daten im Ausland gespeichert sind? Welchen Einfluss haben gesundheitsbezogene Apps auf die solidarisch finanzierte Krankenversicherung in Deutschland? Und was denken Patient*innen und Ärzt*innen über Apps per Verschreibung?

Diese Themenstellungen sollen mit den Akteur*innen des Gesundheitssystems und interessierten Bürger*innen diskutiert werden. Bei der Veranstaltung haben sie die Möglichkeit zur Diskussion in kleinen Gruppen, die sich aus Bürger*innen, Vertreter*innen von Krankenversicherungen und Ärzt*innen zusammensetzen. Ziel ist es, einen Erfahrungsaustausch zwischen den Beteiligten herzustellen und die Bedeutung dieser Entwicklung aus verschiedenen Perspektiven zu erfassen.

Bürger*innen sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Die Teilnahme an der Paneldiskussion am 13. Juli 2021 (19:00 - 21:00 Uhr) ist kostenlos und auf insgesamt 30 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 10.07.2021 unter folgendem Link an: https://ubayreuthmarketing.qualtrics.com/jfe/form/SV_1Huv4RZ30QLtb7w

Das Projekt „Medizin 4.0“ analysiert digitale Technologien in einem empirisch gestützten ethisch-normativen Forschungsdesign. Dabei fokussiert es zwei spezifische Bereiche: medizinische Apps und Telemedizin unter besonderer Berücksichtigung von Telemonitoring. Im Kern werden die ethisch relevanten Auswirkungen dieser Technologien, u.a. auf die Arzt-Patient-Beziehungen, das Verhältnis zwischen Eigenverantwortung und Solidarität und die Autonomie des Individuums identifiziert und bewertet. Im Besonderen geht es hier um die Untersuchung und Analyse ethischer Spannungsfelder. Ziel sind ethisch begründete Empfehlungen und konkrete Handlungsoptionen für Ärzt*innen, Patient*innen und weitere Beteiligte am Gesundheitssystem.

Für Presseanfragen steht Ihnen Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth, zur Verfügung.

Kontakt

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Claudia Andersch-RupprechtInstitut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften

E-Mail: claudia.andersch-rupprecht@uni-bayreuth.de
Büro: Prieserstraße 2, 95444 Bayreuth

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Anja-Maria Meister

Pressesprecherin Universität Bayreuth

Telefon: +49 (0) 921 / 55-5300
E-Mail: anja.meister@uni-bayreuth.de