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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 146/2021 vom 21. Oktober 2021

Kostenfrei, online und offen für alle Interessierten: Bayreuther Silphie-Symposium am Donnerstag, 28. Oktober 2021

Die Silphie (Silphium perfoliatum) ist eine vielversprechende und nachhaltige Bioenergiepflanze, die als Alternative zum Mais angebaut wird. Auch am Ökologisch-Botanischen Garten (ÖBG) und in der Agrarökologie der Universität Bayreuth laufen Studien zu dieser Pflanze. Untersucht wir ein mögliches invasives Potenzial und in Experimenten im Lysimeterbecken die Nitratauswaschung unter Silphie im Vergleich zu Mais. Seit April 2017 hat sich durch die Kooperation mit der Regierung von Oberfranken, dem GeoTeam Bayreuth und der Universität Bayreuth im Rahmen des Demonstrationsprojektes „Silphie-Anbau in der Nördlichen Frankenalb“ die Silphie-Forschung in Oberfranken weiter intensiviert.

Am Donnerstag, 28. Oktober 2021, findet online von 9 bis 16 Uhr das Bayreuther Silphie-Syposium mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland statt. Das vollständige Programm und weitere Hinweise gibt es hier:

www.obg.uni-bayreuth.de/pool/PDFs-u-Dokumente/Aktuelles/Flyer_Bayreuther-Silphie-Symposium__28_10_2021.pdf

Informationen zum Demonstrationsprojekt finden Interessierte auch auf der Website der Regierung von Oberfranken:

www.reg-ofr.de/silphie

Das Symposium findet online per Zoom statt und ist kostenfrei. Interessierte melden sich bitte hier an:

Heike Schwarzer / Sekretariat des ÖBG: obg@uni-bayreuth.de

Danach bekommen Angemeldete die Zugangsdaten per E-Mail zugesendet.

Das Bayreuther Silphie-Symposium…

haben Prof. Dr. Johanna Pausch (Agrarökologie, Universität Bayreuth) und Dr. Marianne Lauerer (ÖBG, Universität Bayreuth) gemeinsam mit der Regierung von Oberfranken (Sachgebiet Wasserwirtschaft) organisiert. Es soll Silphie-Forscherinnen und -Forscher in Deutschland zusammenbringen und eine interessierte Öffentlichkeit ansprechen.

Von ihren Silphie-Forschungen werden berichten: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Julius Kühn-Institut (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen), vom Johann Heinrich von Thünen-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei), von den Universitäten in Trier, Hohenheim, Bonn und dem Forschungszentrum Jülich sowie von der Universität Bayreuth vom Lehrstuhl Agrarökologie und vom ÖBG.

Die Becherpflanze oder Silphie...

bietet durch ihren wochenlangen gelben Blütenflor eine reiche Nektar- und Pollenquelle für viele Insekten. Sie ist im Gegensatz zu Mais eine mehrjährige Kultur auf dem Acker und wirkt sich positiv auf den Humusgehalt des Ackerbodens und auf das Grundwasser aus. Als Biogassubstrat ist sie ähnlich geeignet wie Mais und kann über viele Jahre geerntet werden. Mit Silphie ist der Weg bereitet für einen alternativen, nachhaltigeren und blütenreicheren Anbau von Energiepflanzen für Biogasanlagen.

Hier eine Vortragsauswahl

  • Vergleich der Bodenfauna und -flora in Silphie- und Maisbeständen – Ergebnisse aus dem Demonstrationsprojekt in Oberfranken
  • Boden, Wind, Wasser: Überdauerung und Ausbreitung der Silphiefrüchte
  • Nährstoffgehalte und deren Verteilung in der Silphie und Anforderungen an die Düngung
  • Optimierung der Silphie-Biomasse für eine höherwertige stoffliche Nutzung

Seit April 2017 hat sich durch die Kooperation mit der Regierung von Oberfranken, dem GeoTeam Bayreuth und der Universität Bayreuth im Rahmen des Demonstrationsprojektes „Silphie-Anbau in der Nördlichen Frankenalb“ die Silphie-Forschung in Oberfranken weiter intensiviert.

Kontakt

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Heike SchwarzerSekretariat des Ökologisch-Botanischen Gartens (ÖBG)

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Brigitte KohlbergStellv. Pressesprecherin, Hochschulkommunikation

Tel.: +49 (0)921 / 55-5357
E-Mail: brigitte.kohlberg@uni-bayreuth.de,
pressestelle@uni-bayreuth.de

Büro: Zimmer Nr. 3.11, Zentrale Universitätsverwaltung (ZUV)
Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth