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Uninotizen Nr. 19/2021 vom 24. März 2021

Expertenvermittlung – Die andere Seite der Medaille: Umwelteffekte der Corona-Krise – Professor Beierkuhnlein

Die aktuelle Pandemie geht mit weitreichenden Einschränkungen und Gefahren einher. Zur Begrenzung der Risiken arbeiten viele Menschen im Homeoffice, auf den Straßen herrscht ruhiger Verkehr, energieintensive und schadstoffausstoßende Branchen haben Kurzarbeit angeordnet und die meisten Flugzeuge bleiben am Boden – der Rückgang von schädlichen Emissionen liegt auf der Hand. Deutschland erfüllt, unerwarteterweise, seine Klimaziele.

Andererseits erzeugt To-Go-Verpflegung mehr Plastikmüll. Das Vermeiden des ÖPNV bewirkt mehr Individualverkehr. Die Zunahme des Versandhandels geht mit individuellem Transport von Gütern und entsprechendem Ressourcenverbrauch einher.

Die Umwelteffekte der Corona-Krise sind offensichtlich komplex. Weniger Tourismus entlastet Schutzgebiete wie Nationalparks, aber verringert auch deren Einnahmen und Personal für das Management der geschützten Ökosysteme. Andererseits schärft die Begrenzung auf einen engen heimatlichen Aktivitätsradius das lokale Naturbewusstsein der Bevölkerung.

Verringerte Belastungen der Natur oder neue Probleme durch Corona? Dazu kann Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein Stellung nehmen. Er ist Inhaber des Lehrstuhls Biogeographie an der Universität Bayreuth und forscht zu den Auswirkungen des Klimawandels in Ökosystemen weltweit. 

Prof. Dr. Beierkuhnlein steht Medienvertreter*innen zum Interview zur Verfügung und nimmt zu folgenden Fragen Stellung:

Wird die Corona-Pandemie positive oder negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt haben?
Welche Rolle spielen die Biodiversität und natürliche Prozesse für das Entstehen und die Kontrolle von Pandemien?
Wie können jetzt eingeleitete positive gesellschaftliche und ökonomische Entwicklungen in der Zukunft nachhaltig weiterentwickelt werden?
Welche Perspektiven gibt es für eine klima- und pandemie-resiliente Entwicklung?

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Ursula KüffnerUniNotizen

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